Patrick

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Website mit WordPress erstellen – Eine Einsteiger-Hilfe

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Aktuell sind die Websitebaukästen in aller Munde. Wir sprechen hier von Jimdo, Wix oder Webnode. Sie sind kompromisslos einfach zu bedienen für jedermann. Millionen von Benutzern habe es schon geschafft darüber eine eigene Website aufzubauen. Es gibt aber eine menge Anwendungsfälle, wo solche Baukästen eben nicht ausreichen.

Hier kommt dann in vielen Fällen WordPress zum Einsatz. WordPress hat einen geschätzten Marktanteil von über 40%. Ich arbeite täglich mit WordPress, somit kann ich hierzu auch Entscheidungshilfen oder Meinungen beitragen.

Die einfachste Variante:
WordPress.org – Wenn der Websitebaukasten eben nicht ausreicht
Was ist der Unterschied von WordPress.org zu den einschlägigen Baukästen? Mit den Websitebaukästen kommt man mit der Technik an sich nicht in Berührung, bei betrieb einer WordPress Seite über WordPress.org braucht man schon einige technische Kenntnisse.
Der große Vorteil von WordPress besteh aber in der Erweiterbarkeit. Hast Du das WordPress einmal aufgesetzt, gibt es kaum Grenzen nach oben.
Was könnte hierbei von Interesse sein? Ein paar Beispiele:

  • Du bist im Geschäftsbereich von Immobilien tätig und Ihre Kunden sollen Ihre Objekte Suchen können
  • Du brauchst einen geschützten Mitgliederbereich im Bezahlsektor
  • Du brauchst ein individuelles Design was sonst keiner hat
  • Du möchstest die SEO Eigenschaften selbst bestimmen

Das bedeutet im Grunde, sobald Du Datenbankbasierte Anwendungen brauchst oder einen professionellen Blog aufsetzen willst, solltest Du tatsächlich über WordPress nachdenken.

Es gibt auch noch zu erwähnen, das wordpress.org und wordpress.com einen großen Unterschied machen. Während man bei .org sein Projekt kostenlos erstellen kann, muss man bei .com schon mit mind. 25 Euro pro Monat rechnen, wenn man das ganze professionell betreiben möchte.
Wordpress kann aber auch auf Hostern installiert werden

Ja, Du kannst WordPress regelrecht auf so gut wie allen Hostern betreiben. Viele haben sogar eine sogenannte One Click Installation für WordPress. Man benötigt nur PHP und MySQL Unterstützung beim Hoster. In der Regel sind diese Pakete auch nicht teurer als die einschlägigen Homepagebaukästen. Du kannst auch hier mit 3-25 Euro im Monat rechnen. In den meisten Hosting Paketen sind dann sogar noch mindestens eine Domain dabei und sehr oft auch ein SSL zertifikat.

Hier eine kleine Auflistung von Hostern was aber bitte nicht als Empfehlung zu sehen ist.

  • 1und1 / Ionos
  • Strato
  • One.com
  • Siteground
  • Raidboxes

Was wenn ich mein WordPress aufgesetzt habe und nun das Aussehen stylen möchte?
Zweifelsfrei eines der größten Vorteil von WordPress, ist die Templating Engine. Man bekommt sehr viele kostenlose oder auch bezahlte Templates die man recht einfach in das System einbinden kann. Allerdings würde ich in den meisten fällen von kostenlosen Templates absehen, denn häufig sind die Funktionen extrem beschnitten oder gar nicht vorhanden. Der SEO Aspekt ist bei vielen solcher Templates auch nicht mit bedacht.

Wenn Du ein Template kaufstg, solltest Du auf folgende Punkte achten:

  • Langfristiger Support wird in den meisten Fällen nur gewährleistet sein, wenn sich das Template schon oft verkauf hat.
  • Die Bewertungen sollten man sich ansehen
  • Ist das Template Responsive, ist es also auch für Tablet und Mobil Telefone geeignet

Ich habe mir ein Template gekauft, wie installiere ich das nun
Das ist relativ einfach. Man bekommt eine fertige Datei zur Installation, die man ins WordPress und den Punkt Design hochladen kann. Manche Templates bieten auch eine Installation von Demo Content an, damit sieht die Seite dann auch „fertig“ aus. Hat man das nicht, muss man den Content erst erstellen und die Seite sieht leer oder „kaputt“ aus.
Die Templates haben dazu aber auch meistens Dokumentationen mit dabei, welche Du immer lesen solltest.
Du kannst dann den Inhalt anpassen. Hierzu musst Du dann den Unterschied zwischen Seiten und Beiträgen kennen.

Ist mein WordPress sicher ?
Dazu gibt es eben auch ein paar Dinge zu beachten.

  • Wähle ein sicheres Passwort. Nutze keine Namen oder Geburtsdaten. Installiere lieber einen Passwordmanager oder speicher Dein sicheres Passwort ab und holen es immer wieder beim Login.
  • Ändere den Standard Admin Benutzer und veröffentlichen nichts mit diesem Benutzer, da bei einem Hack ein Zugriff auf alles besteht.
  • Erstelle lieber einen User mit beschränkten rechten um die Inhalte zu Publizieren.
  • Nutze Plugins zum Limitieren von Logins
  • Sicher regelmäßig Deine WordPress Installation und deren Inhalt
  • Aktualisiere regelmäßig Deine Installation, Plugins und Themes
  • Nutze nicht einfach jedes Plugin, sondern schaue auch hier auf Installationshäufigkeit und Verbreitung, und ob es mit Deiner aktuellen Wordpres Version nutzbar ist.

Aber welche Plugins sollte ich denn grundsätzlich nutzen
Das ist nicht so einfach und kommt darauf an was Du machen möchtest. Aber eine Grundausstattung sollte aus Sicherheit- und SEO Tools bestehen.
Hierzu wären für den SEO Bereich auf jeden fall Yoast Seo oder Rankmath zu nennen. Mit den SEO Tools werden Deine Inhalte schon im Standard recht gut für Google und co aufbereitet.
Ebenso solltest Du Tools zur Komprimierung von Bildern nutzen oder gleich Deine Bilder angepasst hochladen, also keine Bilder direkt aus der Kamera. Es gibt hier viele Tools zur Komprimierung, die in der Regel auch etwas kosten. Zu nennen wären hier auch WP Smush oder EWWW Image optimizer oder Imagyfy oder ShortPixel. Eine kostenlose Variante wäre reSmush.it

Ebenso solltest Du AntiSpam Bee oder Askiment installieren für die Sicherheit der Beiträge und Kommentare.

Auch ein Vorteil von WordPress ist die Mehrsprachigkeit. Hier kann mit dem WPML Plugin oder Polylang direkt Übersetzungen eingearbeitete werden.

Ebenso ist es Möglich mit WooCommerce auch einen Shop zu betreiben.

Fassen wir zusammen
Es ist auf jeden Fall für bestimmte Projekte von Vorteil auf WordPress zu setzen anstatt auch Wix und CO. Man braucht als Einsteiger aber für WordPress mehr Einarbeitungszeit. Wenn Dein Projekt, aber größer wird mit der Zeit, werden  unter umständen aber mehr kosten auf Dich zukommen durch Templatekosten, Hostingkosten oder Programmierkosten.
Aber wenn Du Dein Projekt Kommerziell aufziehest, solltest Du auch einnahmen daraus generieren und somit diese Ausgaben auffangen können. Du hast mit WordPress grenzenlose Möglichkeiten.

Lasse mir gerne einen Kommentar bei Fragen hier.

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